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Das dreijährige Projekt ist vom Global Footprint Network und vier portugiesischen Partnern gegründet worden. Dabei handelt es sich um die Nichtregierungsorganisation ZERO-Associacão Sistema Terrestre Sustentável und die Universitäten aus Aveiro, Coimbra und Porto.

Während des ersten Jahres des Projekts werden die ökologischen Fussabdrücke und Biokapazitäten der sechs Teilnehmerstädte Almada, Bragança, Castelo Branco, Guimarães, Lagoa und Vila Nova de Gaia gemessen, um Ausgangswerte zu definieren.

Mit dem ökologischen Fussabdruck wird der Bedarf einer Stadt an natürlichen Ressourcen und CO2-Abscheidung festgehalten. Die Biokapazitäten bezeichnen die zur Verfügung stehenden natürlichen Ressourcen einer Stadt, mit denen dieser Bedarf bedient werden kann. Laut einer Mitteilung über den Beginn des Projekts werden diese Daten genutzt, um Richtlinien für die Nachhaltigkeitspolitik der teilnehmenden Städte zu verfassen.

Im zweiten Jahr werden die fünf Partner Berechnungsmodelle für die Städte entwickeln. Diese sollen den Einwohnern ermöglichen, ihren persönlichen ökologischen Fussabdruck zu messen. Auf dieser Basis sollen Seminare und Gesprächsrunden durchgeführt werden, bei denen auf lokaler Ebene die Ergebnisse sowie entsprechende Massnahmen besprochen werden – auch für die Politik.

Im letzten Jahr werden die Partner alternative Optionen für die Zuteilung von Staatsmitteln für die sechs Städte auf Basis von deren ökologischem Fussabdruck und den Biokapazitäten vorschlagen.

Die Projektpartner sind davon überzeugt, dass die Zuteilung von Staatsmitteln den Umweltschutz massgeblich beeinflussen kann. „Und darüber hinaus werden die Massnahmen und Anstrengungen der Gemeinden, um ihren Fussabruck zu reduzieren, belohnt“, heisst es von ZERO-Präsident Francisco Ferreira.

Das Projekt wird im Januar 2018 beginnen. es...