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Bloomberg erklärt, dass das neue Gebäude ein „herausragendes“ Ergebnis durch die jüngste BREEAM-Nachhaltigkeitsbewertungsmethode erhalten habe. Dadurch werde ein neuer Standard beim Entwurf von Büros gesetzt. Innovative Systeme für Energie, Beleuchtung, Wasser und die Klimaanlage führen in dem von Foster+Partners entworfenen Gebäude zu einem um 73 Prozent reduzierten Wasser- und um 35 Prozent reduzierten Energieverbrauch im Vergleich mit herkömmlichen Bürogebäuden.

Besonders auffällig sind die integrierten Deckenvertäfelungen in Form eines Blumenblattes. In ihnen versteckt sich die notwendige Technologie für die Temperatursteuerung, die Beleuchtung und die Akustik. Durch insgesamt 500.000 LEDs wird für die Beleuchtung 40 Prozent weniger Energie als bei herkömmlichen Beleuchtungssystemen genutzt.

Durch die eingesetzte Kraft-Wärme-Kopplung sollen zudem jährlich 500 bis 700 Tonnen CO2 eingespart werden. Durch die Wassereinsparungssysteme sollen jährlich 25 Millionen Liter Wasser gespart werden, das würde für zehn Olympische Schwimmbecken ausreichen. Steuerbare Öffnungen in der Fassade übernehmen die Funktion einer natürlichen Klimaanlage.

„Was bei dem Bloomberg-Gebäude einzigartig ist, ist der kompromisslose Fokus auf Innovation und der ganzheitliche Ansatz bei der nachhaltigen Gestaltung und dem Bau“, heisst es von Alan Yates, technischer Direktor bei der BRE Global Sustainibility Group. „Solche Projekte sind wirklich wichtig, damit die Branche zu Experimenten ermutigt wird.“

Mit dem neuen Sitz in London verfügt Bloomberg weltweit über 34 Projekte, die nach LEED oder BREEAM zertifiziert worden sind. Bis Ende 2017 sollen 70 Prozent der 19.000 Angestellten von Bloomberg in einem Büro sitzen, welches über ein Umweltschutzzertifikat verfügt. es ...